2. Christa-Becker-Pokal – Erinnerung bewahren heißt, etwas weiterzuführen
Christa Becker war über viele Jahre eine feste Größe im Schießsport in Nordfriesland. Als erfolgreiche Sportschützin, Sportleiterin, Organisatorin und Kampfrichterin übernahm sie Verantwortung und prägte das sportliche Geschehen im Kreis weit über ihre eigentliche Funktion hinaus.
Mit dem 2. Christa-Becker-Pokal erinnert der Kreisschützenverband Nordfriesland an seine langjährige Sportleiterin – und verbindet diese Erinnerung bewusst mit der Zukunft des Schießsports.
Christa Becker war seit 1995 selbst aktive Sportschützin. 2009 wurde sie zur stellvertretenden Sportleiterin des Kreisschützenverbandes Nordfriesland gewählt, bereits ein Jahr später übernahm sie das Amt der Sportleiterin. Über viele Jahre organisierte sie gemeinsam mit ihren Helferinnen und Helfern die Kreismeisterschaften. Darüber hinaus engagierte sie sich als Vereinsvorsitzende, Rundewettkampfleiterin und lizenzierte Kampfrichterin.
Bei all diesen Aufgaben blieb sie selbst eine ambitionierte und erfolgreiche Sportschützin. Zahlreiche Erfolge bei Pokalschießen sowie Kreis- und Landesmeisterschaften begleiteten ihren sportlichen Weg.
Zu ihren größten Erfolgen gehörte der dritte Platz bei der Deutschen Meisterschaft DSB-Auflage 2017 in Hannover. Im Wettbewerb Luftpistole Auflage erreichte sie mit 302,0 Ringen Rang drei.
Ihre sportliche Leidenschaft begleitete sie bis zuletzt. Noch wenige Wochen vor ihrem Tod wurde sie Landesmeisterin in der Freien Pistole Auflage.
In ihren letzten Jahren engagierte sich Christa Becker außerdem in mehreren Vereinen aktiv für den schießsportlichen Nachwuchs und gab ihre Erfahrungen an junge Schützinnen und Schützen weiter.
Am 29. Juli 2024 verstarb sie nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren. Selbst während ihrer Erkrankung organisierte sie noch das Kreispokalschießen, auch wenn sie selbst daran nicht mehr teilnehmen konnte.
Erinnerung bewahren heißt auch, etwas weiterzuführen
Genau diesem Gedanken folgt der Christa-Becker-Pokal.
Er erinnert an eine Schützenschwester, für die Schießsport und Ehrenamt über Jahrzehnte zusammengehörten. Zugleich richtet er den Blick nach vorn:
50 Prozent der Startgelder fließen in die Jugendarbeit des Kreisschützenverbandes Nordfriesland.
Damit verbindet der Pokal Erinnerung, sportlichen Wettbewerb und Zukunft auf besondere Weise.
Der 2. Christa-Becker-Pokal findet am Samstag, 5. September 2026, bei der Husumer Schützengilde von 1586 e.V. im Heckenweg 3 in Husum statt. Geschossen wird von 11:00 bis 17:00 Uhr, die letzte Meldung ist um 14:00 Uhr möglich.
Teilnahmeberechtigt sind alle Vereine im Deutschen Schützenbund. Geschossen wird KK-Gewehr auf 50 Meter, aufgelegt auf Sandsack. Jeder Teilnehmer absolviert zwölf Schuss; der beste Teiler entscheidet. Nachlösen ist möglich. Waffen werden gestellt, Munition kann vor Ort erworben werden.
Das Startgeld beträgt 10 Euro.
Der Kreisschützenverband Nordfriesland lädt alle Schützinnen und Schützen herzlich ein, sich am 2. Christa-Becker-Pokal zu beteiligen.
Mit der Teilnahme sportlich messen, Christas Andenken bewahren und zugleich die Schützenjugend unterstützen.
Es ist wieder soweit. Am Samstag den 05.09.2026 wird in der Husumer Schützengilde von 1586 e.V. das Kreiskönigsschießen ausgetragen. Gleichzeitig wird auch der Christa Becker Pokal ausgeschossen.
Am Christa Becker Pokal sind alle Mitglieder im DSB Startberechtigt !!
Hauptfest der Husumer Schützengilde von 1586 e.V,
86-jähriger Willi Dawartz zum dritten Mal König der Husumer Schützengilde
unter Vereinsmitteilungen


Blasrohrsport begeistert Besucher im Kreishaus Nordfriesland
Von der ersten Minute an herrschte reger Betrieb an den beiden Blasrohrständen des Kreisschützenverbandes Nordfriesland beim Tag der offenen Tür des Kreises Nordfriesland. Von 11:00 Uhr bis 15:45 Uhr nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den Blasrohrsport selbst auszuprobieren. Dank zweier Schießstände konnten mehrere Teilnehmer gleichzeitig aktiv werden, sodass keine längeren Wartezeiten entstanden. Besonders beliebt waren die spontanen Wettkämpfe, bei denen Familien, Freunde oder zufällig zusammengefundene Besucher ihr Können unmittelbar miteinander vergleichen konnten.
Viele Gäste hielten erstmals ein Blasrohr in den Händen und waren überrascht, wie schnell sich erste Erfolgserlebnisse einstellten. Gerade weil sich erste Erfolgserlebnisse schnell einstellen, eignet sich der Blasrohrsport hervorragend als Einstieg in den Schießsport. Gleichzeitig werden Konzentration, kontrollierte Atmung, Hand-Augen-Koordination, Körperbeherrschung sowie das Zielen mit beiden geöffneten Augen gefördert. Dadurch eignet sich der Blasrohrsport gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und verbindet Bewegung, Konzentration, Gemeinschaft und Gesundheitsförderung auf besondere Weise.
„Blasrohrsport ist weit mehr als das Treffen einer Scheibe. Wer regelmäßig trainiert, entwickelt Konzentration, Körpergefühl und Selbstvertrauen – und erlebt schon nach kurzer Zeit erste Erfolgserlebnisse“, erläutert Kreisvorsitzender Thilo Berg.
Für den Kreisschützenverband Nordfriesland steht dabei nicht allein das sportliche Ergebnis im Mittelpunkt. Vielmehr bietet der Blasrohrsport die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten zu entdecken, Selbstvertrauen zu entwickeln und gemeinsam mit anderen Freude an Bewegung und Konzentration zu erleben. Gerade diese Verbindung aus persönlicher Entwicklung und Gemeinschaft macht den besonderen Reiz dieser Sportart aus.
Immer wieder wurde die Frage gestellt, in welchen Vereinen des Kreisschützenverbandes Nordfriesland Blasrohrsport angeboten wird. Hierzu stellte der Verband seinen neuen Informationsflyer vor, der die 23 Mitgliedsvereine übersichtlich präsentiert und über einen QR-Code direkt zur Internetseite des Kreisschützenverbandes führt. Das Interesse war groß: Es wurden Telefonnummern ausgetauscht und erste Trainingstermine in den Vereinen vereinbart.
Am Rande der Veranstaltung ergaben sich zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Sport. Ein ausführlicheres Gespräch führte Kreisvorsitzender Thilo Berg mit dem Vorsitzenden des Kreissportverbandes Nordfriesland, Matthias Hansen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Ausbildungsoffensive des Kreisschützenverbandes Nordfriesland sowie der weitere Ausbau qualifizierter Aus- und Fortbildungsangebote für Trainerinnen und Trainer, Jugendleitungen und ehrenamtlich Engagierte.
Unterstützt wurde der Auftritt des Kreisschützenverbandes von der stellvertretenden Vorsitzenden und Damenleiterin Waltraud Mürmann, Sportleiter Karl-Christian Hansen, dem stellvertretenden Kreisjugendleiter Jörg Mahmens sowie Ausbildungsleiter und Vorderladerreferent Dirk Heim. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass die zahlreichen Besucher fachkundig betreut wurden und die Faszination des Blasrohrsports unmittelbar erleben konnten.
Interessierte finden Informationen zu den Mitgliedsvereinen, Trainingsmöglichkeiten sowie zum Aus- und Fortbildungsangebot auf der Internetseite des Kreisschützenverbandes Nordfriesland.
Der Tag der offenen Tür hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Schießsport in Nordfriesland weit mehr ist als Wettkampf. Er steht für Gemeinschaft, Gesundheitsförderung, Konzentration und lebenslanges Lernen. Der Kreisschützenverband Nordfriesland wird diesen Weg konsequent weitergehen und auch künftig Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den Schießsport begeistern sowie seine Mitgliedsvereine durch ein modernes Aus- und Fortbildungsangebot unterstützen.

Waltraud Mürmann erläutert interessierten Besucherinnen und Besuchern den Blasrohrsport am Informationsstand des Kreisschützenverbandes Nordfriesland
Schuljahres-Abschluss-Wettkampf begeistert Kinder, Ehrengäste und Unterstützer
Husum. Mit einem abwechslungsreichen Wettkampf, zahlreichen Ehrengästen und vielen stolzen Kindern und Jugendlichen endete das Schuljahr für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Offenen Ganztagsschule (OGTS) sowie der Förder- und Intensivierungszeit (FiZ) der Theodor-Storm-Schule in der Schießsportanlage der Husumer Schützengilde.
Der Schuljahres-Abschluss-Wettkampf bildet traditionell den Höhepunkt eines Schuljahres, in dem Schülerinnen und Schüler regelmäßig die Angebote der Husumer Schützengilde nutzen. Die Kurse finden im Rahmen der Offenen Ganztagsschule täglich am Nachmittag sowie zusätzlich als FiZ-Angebote der Theodor-Storm-Schule während der Unterrichtszeit statt.
Zur Eröffnung begrüßte die Husumer Schützengilde zahlreiche Gäste aus Politik, Schule und Gesellschaft. Kreispräsident Frank Zahel würdigte in seinem Grußwort die engagierte Kinder- und Jugendarbeit der Husumer Schützengilde und hob insbesondere die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schulen, Ehrenamtlichen und Förderern hervor. Dabei stellte er heraus, dass die Angebote weit mehr vermitteln als sportliche Fertigkeiten. Konzentration, Verantwortungsbewusstsein, Fairness, gegenseitiger Respekt und soziale Kompetenzen seien wichtige Grundlagen für die persönliche Entwicklung junger Menschen.
Während des Wettkampfes konnten die Kinder und Jugendlichen ihr Können in den Disziplinen Lichtgewehr, Blasrohr und Bogenschießen unter Beweis stellen. Die modernen und altersgerechten Sportgeräte ermöglichen einen sicheren Einstieg in den Schießsport und fördern gleichzeitig Koordination, Konzentration und Selbstvertrauen.
Neben dem Kreispräsidenten nahmen auch Husums Bürgervorsteher Robert Koch, Bürgermeister Martin Kindl, Vertreter der Schulen sowie Förderer und Unterstützer der Jugendarbeit an der Veranstaltung teil. Während eines Rundgangs informierten sie sich über die vielfältigen Angebote und die moderne Schießsportanlage der Husumer Schützengilde.
Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Angebote und dem Engagement der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer. Viele der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen besuchen die Kurse bereits seit mehreren Jahren und konnten ihre Fortschritte eindrucksvoll unter Beweis stellen. Besonders die Mischung aus sportlicher Herausforderung, Gemeinschaftserlebnis und persönlicher Förderung macht die Angebote der Husumer Schützengilde für viele Schülerinnen und Schüler attraktiv.
Die Verantwortlichen der Husumer Schützengilde sehen die Schulkooperationen als wichtigen Beitrag zur Kinder- und Jugendarbeit in der Region. Neben den sportlichen Inhalten lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen, Regeln einzuhalten und respektvoll miteinander umzugehen. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, neue Talente zu entdecken und Selbstvertrauen zu entwickeln.
Der Schuljahres-Abschluss-Wettkampf bot den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, die im Laufe des Schuljahres erworbenen Fähigkeiten unter Wettkampfbedingungen anzuwenden. Entsprechend groß war die Freude über gelungene Ergebnisse, persönliche Bestleistungen und die verdienten Auszeichnungen bei der Siegerehrung.
Bei der Siegerehrung wurden die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte Emma mit 80,2 Punkten vor Mads mit 76,2 Punkten.
Für eine unerwartete Wendung sorgte die nachträgliche Kontrolle der Wertungsunterlagen. Dabei wurde festgestellt, dass der Wertungsbogen von Jaimy versehentlich nicht in die Endauswertung übernommen worden war. Die erneute Berechnung ergab, dass Jaimy mit 75,2 Punkten den dritten Platz erreicht hatte.
Die Husumer Schützengilde korrigierte die Ergebnisliste umgehend. Am Samstagnachmittag erhielt Jaimy Brumbach vor der Schießsportanlage der Husumer Schützengilde aus den Händen von Bürgermeister Martin Kindl seinen verdienten Pokal und die Auszeichnung für den dritten Platz. Die Verantwortlichen entschuldigten sich für das Versehen und gratulierten ihm zu seiner hervorragenden Leistung. Die schnelle und transparente Korrektur wurde von allen Beteiligten positiv aufgenommen und unterstrich die Bedeutung von Fairness und sportlicher Gerechtigkeit.
Jugendschaffer Thilo Berg dankte zum Abschluss den zahlreichen Helferinnen und Helfern, den Kuchen- und Speisenspendern, den Schulen, den Eltern sowie den Förderern. Besonders die Unterstützung durch die Böttcher-Stiftung und das ehrenamtliche Engagement vieler Beteiligter tragen wesentlich dazu bei, dass die Angebote für Kinder und Jugendliche erfolgreich durchgeführt werden können.
Der Schuljahres-Abschluss-Wettkampf zeigte eindrucksvoll, wie Schule, Verein, Ehrenamt und Förderer gemeinsam dazu beitragen, jungen Menschen sportliche, soziale und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Husumer Schützengilde hat sich erneut als wichtiger Baustein der Kinder- und Jugendarbeit in Husum erwiesen.

Kreispräsident Frank Zahel eröffnete den Schuljahres-Abschluss-Wettkampf der Husumer Schützengilde und würdigte die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit des Vereins. FOTO: TABEA BRUMBACH

Bürgermeister Martin Kindl überreicht Siegerin Emma den Pokal für den ersten Platz beim Schuljahres-Abschluss-Wettkampf der Husumer Schützengilde. Im Hintergrund verfolgen die weiteren Platzierten die Ehrung. FOTO: TABEA BRUMBACH

Jugendschaffer Thilo Berg erklärt Bürgervorsteher Robert Koch und Kreispräsident Frank Zahel die neuen elektronischen Messrahmen der Husumer Schützengilde. FOTO: ROBERT KOCH

Nachträgliche Ehrung: Bürgermeister Martin Kindl überreicht Jaimy den Pokal für den dritten Platz. FOTO: THILO BERG
Interessierte bitte bei Jugendleiterin@kschv-nf.de anmelden.
54. Kreisschützentag des KSchV Nordfriesland
Bohmstedt – Am 19. April 2026 fand im Schützenheim in Bohmstedt der 54. Kreisschützentag des Kreisschützenverbandes Nordfriesland statt. Zahlreiche Delegierte aus den Vereinen sowie Gäste aus Politik und Schützenwesen nahmen an der Versammlung teil.
Nach der Eröffnung und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die ordnungsgemäße Einberufung sowie die Beschlussfähigkeit festgestellt.
In ihren Grußworten unterstrichen Jens Peter Jensen (1. stellv. Kreispräsident und Kreistagsabgeordneter) sowie Lars Rotfuß (Präsident des Norddeutschen Schützenbundes) die Bedeutung des Schützenwesens für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Weitere Beiträge kamen von Christiane Ehlers (Ehrenvorsitzende, Kreis Dithmarschen), Thomas Koll (KSchV Dithmarschen) und Horst Kratzl (KSchV Schleswig-Flensburg).
Vor der Pause dankte der Vorsitzende ausdrücklich den Helferinnen und Helfern aus Bohmstedt für die hervorragende Organisation und Durchführung der Veranstaltung.
Im weiteren Verlauf berichteten die Funktionsträger über die Entwicklungen im Verband; die geordnete Finanzlage wurde vom Schatzmeister dargestellt und durch die Kassenprüfer bestätigt.
Ein zentraler Punkt war die Beratung der Satzung. Die neue, genderneutrale Satzung wurde einstimmig beschlossen. Mit ihr wurden die Fachreferate Blasrohr, Ausbildung, Inklusion sowie Medien eingeführt, die im kommenden Jahr erstmals besetzt werden sollen.
Bei den Wahlen wurde der Vorsitzende Thilo Berg einstimmig im Amt bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurden Schatzmeister Alfred Mordhorst, Rundenwettkampfleiterin Verena Reimers, Vorderladerreferent Dirk Heim und Bogenreferent Erhard Gründer. Darüber hinaus konnten die Positionen des stellvertretenden Sportleiters sowie der stellvertretenden Damenleiterin neu besetzt werden. Damit sind alle Ehrenamtsposten im Verband besetzt.
Da keine Anträge vorlagen, konnte die Versammlung zügig abgewickelt werden. Unter „Verschiedenes“ wurden aktuelle Themen aus den Vereinen angesprochen.
Zum Abschluss dankte der Vorsitzende allen Teilnehmenden für die konstruktive Mitarbeit und schloss den Kreisschützentag mit einem dreifachen „Gut Schuss“.
Wanderpreis des NDSB 2026
Das LLZ ist ab 09:00 Uhr geöffnet, Start ist um 10:00 Uhr mit Beginn der Probezeit.
Es ist kein Catering vor Ort.
Hallo liebe Mitglieder des KschV NF
Es gibt einen neuen Button auf drér Homepage. Der mit den Mitteilungen wurde umbenannt auf TK-Mitteilungen. Dort werden die aktuellen gültigen Bestimmunge des DSB mitgeteilt. Schaut ab und zu einmal rein was es neues von der TK-Kommission gibt.

Bericht zur Waffensachkundeausbildung
des Kreisschützenverbandes Nordfriesland 016
Mit Absprache und in Zusammenarbeit mit dem Kreisschützenverband Dithmarschen hat der KSchV NF eine Waffensachkundeausbildung am 24/25.01. sowie am 31.01/01.02.2026 bei der Husumer Schützengilde v. 1586 e. V. angeboten und durchgeführt.
Die Ausbildung wurde nach §7 Waffg. sowie die Ausbildung als verantwortliche Aufsichtsperson (Schieß- und Standaufsicht §27 WaffG) wurden nach der Landesausbildungsordnung des NDSB durchgeführt.
An zwei Wochenenden wurden in diversen Präsentationen und Videos die Fragen zu dem Fragenkatalog des NDSB veranschaulicht und bearbeitet.
Es wurden des Weiteren diverse Vorderlader, KK-, GK-Kurz und Langwaffen den Teilnehmern vorgestellt, erläutert und sie damit vertraut gemacht.
Von den 23 Teilnehmer und Teilnehmerinnen (eine Teilnehmerin nur Schieß- und Standaufsicht) haben am Prüfungstag, den 01.02. alle die theoretische Prüfung bestanden. Daraufhin wurde jedem Teilnehmer einzeln, auf dem KK-Stand die praktische Handhabung der Waffen beim Schießtest abgenommen. Auch diese Prüfung haben die Teilnehmer mit Bravour bestanden.
Die Schützen der Husumer Schützengilde v. 1586 e. V. haben an den Wochenenden den Prüfungsausschuss und die Teilnehmer mit reichlich Kaffee, Würstchen und selbstgemachtem Kartoffelsalat verpflegt.
Am Ende des Lehrgangs bedankten sich die Teilnehmer bei dem vierköpfigen Prüfungsausschuss sowie den fleißigen Schützenkollegen und Kolleginnen mit Dank und Beifall.
Engagierte Jugendarbeit braucht Qualifikation: Jugendbasisseminar des NDSB in Husum erfolgreich durchgeführt
Husum – Am 17. und 18. Januar 2026 trafen sich 22 Schützinnen und Schützen aus verschiedenen Vereinen in den Räumen der Husumer Schützengilde von 1586, um an einem Jugendbasisseminar des Norddeutschen Schützenbundes (NDSB) teilzunehmen. Der Lehrgang richtete sich an alle, die sich aktiv in der Jugendarbeit engagieren oder künftig Verantwortung im Nachwuchsbereich übernehmen möchten. Gerade im Schießsport kommt der qualifizierten Betreuung junger Menschen eine besondere Bedeutung zu.
Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Jugendliche unter 16 Jahren nur dann trainiert werden dürfen, wenn eine Inhaberin oder ein Inhaber der Jugendbasislizenz anwesend ist. Damit stellt der Lehrgang nicht nur eine formale Voraussetzung dar, sondern bildet zugleich das Fundament für eine verantwortungsvolle und sichere Jugendarbeit im Verein. Darüber hinaus ist die Jugendbasislizenz Voraussetzung für weiterführende Aus- und Fortbildungen im Verbandswesen.
Das Programm des zweitägigen Seminars war entsprechend umfangreich. Auf der Agenda standen unter anderem das Thema Kindeswohl, die verschiedenen Entwicklungsstufen von Kindern und Jugendlichen sowie pädagogische Grundlagen der Jugendarbeit. Auch Emotionsregulation, Kommunikation mit jungen Menschen und rechtliche Rahmenbedingungen wurden intensiv behandelt. Eine große Stoffmenge, die in relativ kurzer Zeit vermittelt werden musste.
Für eine lebendige und praxisnahe Umsetzung sorgten die beiden Referenten Martina und Kuno Eckhardt vom Oberpfälzer Schützenbund, dem Zweitverband des NDSB. Beide verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit und verstanden es, die teils anspruchsvollen Inhalte verständlich und anschaulich zu vermitteln. Zahlreiche Beispiele aus dem Vereinsalltag machten deutlich, wie theoretische Grundlagen in der Praxis angewendet werden können. So entwickelten sich immer wieder angeregte Diskussionen, bei denen auch die Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen einbringen konnten.
Dass die Referenten aus der Oberpfalz stammen, ließ sich trotz aller Bemühungen um Hochdeutsch nicht immer ganz verbergen. Die gelegentlichen Dialektfärbungen wurden jedoch mit einem Augenzwinkern aufgenommen und trugen eher zur lockeren Atmosphäre bei. Insgesamt herrschte während des gesamten Wochenendes ein konzentriertes, aber zugleich sehr angenehmes Arbeitsklima.
Sollte die Aufmerksamkeit nach längeren Theorieeinheiten dennoch einmal nachlassen, hatte insbesondere Martina Eckhardt ein bewährtes Mittel parat: Mit kurzen sportlichen Aktivierungsübungen brachte sie Bewegung in den Seminarraum und sorgte dafür, dass alle Teilnehmenden wieder frisch und aufmerksam bei der Sache waren.
Am Sonntagnachmittag folgte schließlich der formale Abschluss des Lehrgangs. In einer Prüfung konnten alle 22 Teilnehmenden ihr erworbenes Wissen unter Beweis stellen – mit durchweg erfreulichem Ergebnis: Sämtliche Prüflinge bestanden erfolgreich. Im Anschluss ging es noch auf den Schießstand, wo praktische Übungen durchgeführt wurden. Dabei stand vor allem die Sicherheit im Umgang auf dem Schießstand sowie die besondere Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt.
Gegen 17 Uhr endete das Seminar mit einer gemeinsamen Feedbackrunde, in der die Teilnehmenden ihre Eindrücke schilderten. Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus. Dirk Heim und Thilo Berg bedankten sich im Namen aller Anwesenden herzlich bei den beiden Referenten für das engagierte und fachlich hochwertige Seminar. Schon jetzt blickt man im NDSB auf den kommenden Herbst, wenn Martina und Kuno Eckhardt voraussichtlich erneut für einen weiteren Lehrgang in Nordfriesland begrüßt werden können.

Die Teilnehmenden des Jugendbasisseminars des Norddeutschen Schützenbundes vor den Räumen der Husumer Schützengilde von 1586. An dem zweitägigen Lehrgang nahmen 22 engagierte Schützinnen und Schützen aus verschiedenen Vereinen teil.

Konzentrierte Arbeitsatmosphäre beim Jugendbasisseminar des NDSB in Husum: In Theorie und Praxis bereiteten sich 22 Schützinnen und Schützen auf die verantwortungsvolle Jugendarbeit im Verein vor.

Teilnehmende des Jugendbasisseminars des Norddeutschen Schützenbundes während einer Unterrichtseinheit in den Räumen der Husumer Schützengilde von 1586. In Theorie und Gruppenarbeit wurden pädagogische, rechtliche und praktische Grundlagen für die Jugendarbeit im Schießsport vermittelt.
Mit sportlichen Grüßen
Thilo Berg
Vorsitzender
Kreisschützenverband Nordfriesland
Vergleichskampf NF-SL/FL
Am 20.09.2025 fand unser traditioneller Vergleichskampf in Friedrichstadt statt.
Bei bestem Wetter trafen sich die Schützen aus dem Kreis SL/FL und dem Kreis NF, um die Pokale auszuschießen. Nach den ersten beiden Durchgängen gab es erst einmal eine kleine Stärkung vom Grill, bevor das „Elefantenrennen“ der Kreis-Vorsitzenden (LP Auflage) eröffnet wurde. Zum Abschluss fand noch das Shoot off mit dem jeweils besten 5 Schützen beider Kreise statt.
Eine Ergebnisliste ist als PDF beigefügt.
Mit sportlichem Gruß
Kreissportleiter RWK Leiter
Karl-Chr. Hansen Verena Reimers

Husum
Scratch ist eine speziell für Kinder und Jugendliche gedachte, besonders auf Bildung ausgerichtete Programmiersprache. Mit ihr lassen sich Geschichten, Spiele oder Animationen entwickeln.
Ausprobieren konnten dies mehr als 400 Schüler an der Gemeinschaftsschule Nord in Husum, denn in deren Sporthalle fand dieses Jahr jene Messe statt, auf der sich Schüler unter den vielen Angeboten der Offenen Ganztagsschule (OGTS) orientieren können. Verschiedene Ballsportarten, das Jugendzentrum BISS, der Mädchentreff und Übungsschießen bei der Husumer Schützengilde zählten unter anderem zu den vielen präsentierten Projekten.
Die Volkshochschule Husum organisiert für vier weiterführende Schulen die OGTS-Angebote. Kirsti Thiessen betonte, wie wichtig es für die Schüler und Schülerinnen ist, ausprobieren zu können, was ihnen liegt. Thiessen ist stellvertretende Leiterin der Volkshochschule Husum und koordiniert dort die Hausaufgabenbetreuung an den Schulen sowie die offenen Projekte. Seit mehr als zehn Jahren läuft das alles reibungslos ab. Kirsti Thiessen erinnerte aber auch daran, dass ab 2026 nach und nach auch Grundschülern diese Betreuung über den Tag angeboten werden soll.
Zurück in die Sporthalle der Gemeinschaftsschule-Nord. Beispielhaft sei hier beschrieben, was am Stand der Husumer Schützengilde ablief. In Schlangen warteten die Schüler darauf, an der Reihe zu sein, denn
Dr. Thilo Berg und sein Team hatten bereits Lichtpistole und Lichtgewehr sowie Blasrohre und Bogen bereitliegen. Alle durften ausprobieren, ob ihnen diese Sportarten zusagen, die einen festen Platz im Plan der Offenen Ganztagsschule haben. Berg koodiniert die Projekte als Jugendschaffer der Gilde und DOSB-Trainer für Bogen, Gewehr und Pistole. Etliche junge Menschen haben über das Training während der OGTS den Weg in die Gilde gefunden. Das ist durchaus gewollt, dass Schüler nach ihrer Zeit in der OGTS sich stärker an die Einrichtungen und Vereine binden.
Thilo Berg ist stolz, dass etliche nach der OGTS den Weg zur Schützengilde gefunden haben und dort als Mitglied in den offiziellen Wettbewerben beachtliche Erfolge errungen haben – beispielsweise Nevio Paletta aus Olderup. Kaum hatte er in der OGTS angefangen, trat er auch gleich der Gilde bei. Ihm habe das persönlich gut getan, blickt er auf die Jahre zurück. „Ich bin stärker motiviert und kann mich besser konzentrieren.“ Nevio war 1. König der Gildejugend, amtierender Jugendkönig im Gau „Furt im Wald“ und war mehrmals Kreis- und Vizelandesmeister.
Kürzlich hatte Husums Bürgervorsteher Robert Koch gesagt, in anderen Regionen Deutschlands werde vom „Husumer Modell“ gesprochen. Er sei beeindruckt von der tiefgreifenden Integration des Schießsportes in das Projekt OGTS und betonte gleichzeitig die Vielfalt der Angebote etlicher anderer Vereine in dem Projekt. Das sei insgesamt gut aufgestellt.



Bericht zur Waffensachkundeausbildung des KSchV Nordfriesland
10.08.2025 Von: Dirk Heim
Mit Absprache und in Zusammenarbeit mit dem Kreisschützenverband Dithmarschen hat der KSchV NF eine Waffensachkundeausbildung am 26/27.07. sowie am 02/03.08.2025 bei den Heider Sportschützen angeboten und durchgeführt.

Die Ausbildung wurde nach §7 Waffg. sowie die Ausbildung als verantwortliche Aufsichtsperson (Schieß- und Standaufsicht) wurden nach der Landesausbildungsordnung des NDSB durchgeführt.
An zwei Wochenenden wurden in diversen Präsentationen und Videos die Fragen zu dem Fragenkatalog des NDSB veranschaulicht und bearbeitet.
Es wurden des Weiteren diverse Vorderlader, KK-, GK-Kurz und Langwaffen den Teilnehmern vorgestellt, erläutert und sie damit vertraut gemacht.
Von den 17 Teilnehmer und Teilnehmerinnen (eine Teilnehmerin nur Schieß- und Standaufsicht) haben am Prüfungstag, den 03.08. alle die theoretische Prüfung bestanden. Daraufhin wurde jedem Teilnehmer einzeln, auf dem KK-Stand die praktische Handhabung der Waffen beim Schießtest abgenommen. Auch diese Prüfung haben die Teilnehmer mit Bravour bestanden.
Die Heider-Sportschützen haben an den Wochenenden den Prüfungsausschuss und die Teilnehmer mit Grillfleisch sowie Grillwurst und selbstgemachten Salaten verpflegt.
Am Ende des Lehrgangs bedankten sich die Teilnehmer bei dem fünfköpfigen Prüfungsausschuss sowie den fleißigen Schützenkollegen und Kolleginnen mit Dank und Präsenten.
Husumer Gymnasium integriert Schießsport in den Unterricht
Die Theodor-Storm-Schule (TSS), eines der zwei Husumer Gymnasien, kooperiert mit der Husumer Schützengilde von 1586 e. V. nicht nur im Rahmen der Offenen Ganztagsschule (OGTS). Sie krönt alles dadurch, dass sie neben dem Bogen-, Blasrohr- und Lichtschießen in ihrem regulären Unterricht im neuen Schuljahr auch Schießen mit Armbrust, Luftpistole und Luftgewehr anbieten wird. Die Schützengilde ermöglicht ihr, diese spannenden Sportarten in den Schulalltag am Vormittag einzubauen. Ein neuer Shuttle-Bus macht es möglich, die Schüler sicher und schnell von der TSS zur Multifunktionshalle der Husumer Schützengilde zu transportieren. Nils Peters, stellvertretender Leiter der Schule, nahm den Bus in Gegenwart von Bürgermeister Martin Kindl, 1. Ältermann Alfred Mordhorst und Jugendwart Thilo Berg in Empfang. Das Projekt firmiert unter dem Titel „FIZ“.
„Für die Umsetzung der Förder- und Intensivierungszeit (FIZ) sind nicht nur die engagierten Lehrkräfte an der Theodor-Storm-Schule unerlässlich, sondern auch unsere Vereinswelt“, betonte der Bürgermeister anlässlich der Übergabe des Fahrzeugs an die Schule. Das Leasing des Fahrzeuges wurde dankenswerterweise durch die Johannes-und-Irene-Thordsen-Stiftung gefördert.
Was hat ein Auto-Abo mit Sportvereinen zu tun? Eine ganze Menge – wenn es nach Sport Auto Plus geht. Das junge Mobilitätsunternehmen aus Bochum hat ein Fördermodell entwickelt, bei dem Vereine direkt profitieren, wenn Mitglieder ein Fahrzeug abonnieren. Die Idee dahinter: Menschen, die sich für Sport einsetzen – ob als Leistungssportler, Trainer, Vereinsmitglied oder Elternteil eines sportlich aktiven Kindes – sollen mobil bleiben, ohne sich langfristig zu binden oder hohe Kosten zu tragen. Gleichzeitig profitieren auch die Sportvereine selbst – durch eine monatliche Förderung pro Fahrzeug.
Das Prinzip ist einfach: Jedes Auto-Abo, das über den Verein bei Sport Auto Plus abgeschlossen wird, sichert dem Verein eine attraktive monatliche Förderung – im Schnitt rund 60 Euro pro Jahr, die direkt in die Vereinsarbeit fließen können.
Das Auto-Abo von Sport Auto Plus bietet flexible Mobilität ohne Überraschungen. Für eine feste monatliche Rate sind alle wichtigen Kosten – von Versicherung über Steuer bis hin zu Wartung und Zulassung – bereits enthalten. Einzig das Tanken bleibt selbst zu erledigen. Zur Auswahl stehen Neuwagen bekannter Marken mit Laufzeiten von 12 oder wahlweise 18 bis 24 Monaten. Dabei gibt es keine Anzahlung, keine Schlussrate und keine versteckten Kosten. Im Notfall sorgt eine 24/7-Schadenhotline für schnelle und unkomplizierte Hilfe. Mit diesem Rundum-sorglos-Paket ermöglicht Sport Auto Plus eine moderne, bequeme und verlässliche Lösung für alle, die flexibel unterwegs sein möchten.
„Sport ist mehr als Bewegung“, betont Stephan Penz, Geschäftsführer von Sport Auto Plus. „Er stärkt Gemeinschaft, fördert Teamgeist und unterstützt die persönliche Entwicklung – besonders bei jungen Menschen. Deshalb setzen wir uns für alle ein, die aktiv am Vereinsleben beteiligt sind. Mit unserem Auto- Abo Modell möchten wir den Sport vor Ort stärken und die Menschen fördern, die mit Leidenschaft dabei sind.“
Sport Auto Plus zeigt, wie moderne Mobilität und gesellschaftliches Engagement Hand in Hand gehen können. Mit jedem Auto-Abo über den Verein wächst nicht nur die Mobilität, sondern auch die finanzielle Basis für ein starkes Vereinsleben.

Bildtext:
Alfred Mordhorst, Nils Peters, Martin Kindl und Thilo Berg.
Foto: Husumer Schützengilde/Bahlo
Bitte beachtet Regel 1.4.6 Schaftkappe und Haken am Auflagegewehr (Ergänzung)
Die Ergebnisse der KM 25 findet ihr unter KM Ergebnisse.
Wanderpokal Ergebnisse
Ergebnisse der KM Bogen
KM WA Bogen Halle 2025 in Harrislee Ergebnisliste.pdf
VM und KM Bogen Halle 2025 unter Bogen Kreis Mitteilungen.
Änderungen für die Sportordnung Ausgaben 2025
Bitte selber einmal informieren welche Änderungen für euch relevant sind.
DSB_Statuten_Synopse_Sportordnung_01.01.2025.pdf

